https://www.faz.net/-gqe-85yab

Abschreibungen und Umbaukosten : Microsoft mit Milliardenverlust

  • Aktualisiert am

Der Deal mit Nokia wurde für Microsoft zum Debakel Bild: dpa

Hohe Sonderlasten haben Microsoft den größten Quartalsverlust seiner Unternehmensgeschichte eingebrockt. Von April bis Juni fiel unter dem Strich ein Minus von 3,2 Milliarden Dollar an.

          Drastische Abschreibungen auf das Handygeschäft und eine schwache Nachfrage nach dem Betriebssystem Windows haben Microsoft einen Milliardenverlust eingebrockt. Im abgelaufenen Geschäftsquartal fiel unterm Strich ein Minus von 3,2 Milliarden Dollar an, wie der weltgrößte Softwarekonzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Es ist der größte Quartalsverlust in der Unternehmensgeschichte von Microsoft. Vor Jahresfrist hatte er noch 4,6 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaftet.

          Der Umsatz fiel um fünf Prozent auf knapp 22,2 Milliarden Dollar. Die Microsoft-Aktie gab im nachbörslichen Handel 2,7 Prozent nach.

          Erst Anfang Juli hatte Microsoft den Abbau von zusätzlich 7.800 Stellen angekündigt. Nach dem Kauf des Handy-Geschäfts von Nokia ist vor allem das Telefon-Hardware-Geschäft betroffen. Vor einem Jahr hatte der Konzern bereits 18.000 Arbeitsplätze gestrichen. Das war der größte Stellenabbau seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1975.

          Weitere Themen

          Auch Mittelstand fürchtet harten Brexit Video-Seite öffnen

          Unklare Aussichten : Auch Mittelstand fürchtet harten Brexit

          Ein Unternehmen in Rheinland-Pfalz hofft, dass es nicht zu einem Brexit ohne Austrittsabkommen kommt. Für den drittwichtigsten Absatzmarkt des Unternehmens hätte das einschneidende Folgen.

          „Der Untersuchungsausschuss kommt“

          Berateraffäre : „Der Untersuchungsausschuss kommt“

          Die Regierungsparteien haben die Bildung eines Untersuchungsausschusses zur Berater-Affäre im Verteidigungsministerium heute vorerst gestoppt. Doch die Untersuchung wird kommen, sagt der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Gespräch mit der F.A.Z.

          Topmeldungen

          Wer sichert und bezahlt die Betreuung im Alter?

          Pflegeversicherung : Spahn will neue Finanzierungsmodelle diskutieren

          Damit die lohnabhängigen Beiträge für die Pflege nicht immer weiter steigen, fordert der Gesundheitsminister eine Grundsatzdebatte, ob es auch anders geht. Ein Vorschlag kommt aus der SPD und betrifft Beamte und Selbständige.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.