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Abgas-Skandal : VW hofft auf Einigung noch unter Obama

  • Aktualisiert am

Volkswagen muss sich noch mit dem amerikanischen Justizministerium einigen. Bild: dpa

Muss Volkswagen mehr zahlen in Amerika, wenn Donald Trump Präsident ist? Die Furcht davor geht zumindest weiter in Wolfsburg um, heißt es.

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          Die Führung des Autokonzerns Volkswagen hofft offenbar weiter darauf, sich in der Abgas-Affäre in Amerika noch während der nun zu Ende gehenden Amtszeit Barack Obamas mit der Regierung zu einigen. „Das Ziel ist weiter eine Einigung bis zum 20. Januar“, berichtet die Zeitung „Bild am Sonntag“ und beruft sich dabei auf nicht näher bezeichnete Kreise in Wolfsburg.

          An diesem Tag wird Obamas Nachfolger Donald Trump vereidigt. Es gebe wöchentliche Abstimmungen und Gespräche über die erwartete Milliardenstrafe. Das Justizministerium in Washington muss einem Vergleich noch zustimmen.

          Schon vor einigen Wochen machten Berichte die Runde, nach denen die Entscheidung über die VW-Strafe vermutlich erst unter dem neuen republikanischen Präsidenten Trump fallen werde. Es gibt die Befürchtung, dass die Strafe dann höher ausfallen könnte. Der Autokonzern hatte sich zu dem Bericht nicht geäußert.

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