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FAZ Plus Artikel 50.000 Lkw-Fahrer fehlen : Spediteure werben um Migranten

  • -Aktualisiert am

Mit dem Elektro-Lkw in die Stadt, und dann mit dem Rad weiter – so stellt sich Bernhard Simon die Mobilität der Zukunft vor und schickt bereits Test-Radler durch Innenstädte. Bild: Dachser

Bernhard Simon, Inhaber der Spedition Dachser, sieht im Lieferversprechen des Online-Handels die Ursache für den Verkehrskollaps. Der Mangel an Fahrern lässt das Unternehmen verstärkt Migranten umwerben.

          Herr Simon, im Advent sind alle Straßen verstopft – und Mitschuld tragen Sie mit Ihren Tausenden gelben Dachser-Lastwagen.

          Moment, wir sind selbst Leidtragende, wenn die Straßen verstopft sind. Wenn der Lkw im Stau steht, haben wir keinen Spaß, damit ist kein Geld verdient. Bedenklich finde ich die Horden von kleinen Transportern in den Städten, die mehrmals am Tag dieselbe Adresse anfahren.

          Aha, nicht Sie, sondern der Online-Handel hat Schuld am Verkehrskollaps; Amazon und Konsorten.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der Online-Handel nimmt permanent zu, das stimmt. Deswegen allein kommt es aber nicht zum sprunghaften Anstieg des Verkehrs. Das Problem aus meiner Sicht ist die Ausweitung der „Same-Day-Delivery“, der Lieferung am Tag der Bestellung, und der damit verbundenen Gewohnheit, Wohnhäuser in der Stadt gleich mehrfach täglich anzufahren. Das provoziert gewaltige Schwierigkeiten. Und das wird auch nicht lange gutgehen.

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          Bernhard Simon, Jahrgang 1960, ist Chef des internationalen Logistikkonzerns Dachser, den sein Großvater einst als Fuhrunternehmen im Allgäu gegründet hat.

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