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25 Jahre Heimatkanal : Heile Welt auf der Fernsehcouch

Landlust: Auf dem Heimatkanal läuft demnächst wieder die Ganghofer-Verfilmung „Das Schweigen im Walde“. Bild: Pressebild 25 Jahre Heimatkanal Foto Taurus Media

Seit 25 Jahren gibt es den Bezahlsender Heimatkanal. In der Corona-Krise hat er so vielen Zuschauern wie noch nie eine Zuflucht geboten. Was ist das Erfolgsrezept?

          3 Min.

          Seit einem Vierteljahrhundert entführt die Mainstream Media AG die Zuschauer in die heile Fernsehwelt. Meist geht es in die Berge, Felder und Wiesen, zum „Förster vom Silberwald“ oder zu den „Bergrettern“. Und zwischendurch schunkeln die Volksmusikanten, oder trällern die Schlagersänger. In düsteren Corona-Zeiten scheinen solche Zufluchtsorte für etliche Zuschauer attraktiv zu sein.

          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Tim Werner, der Vorstandsvorsitzende der kleinen Privatsendergruppe mit Sitz in Unterföhring, spricht gegenüber der F.A.Z. vom „Bedürfnis nach Eskapismus“ und belegt es mit Zahlen. Seine drei Spartensender Heimatkanal, Goldstar TV und Romance TV erzielten im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 5 Prozent auf 12,7 Millionen Euro. „Wenn in der Corona-Zeit viele Abendveranstaltungen nicht möglich sind, bleibt den Menschen das Fernsehen, linear oder im Streaming“, sagt der Fernsehmacher. „Mit dem Ende der Pandemie gehen wir davon aus, dass sich das Fernsehverhalten wieder auf das Vor-Krisenniveau einpendeln wird. Für uns war gut, dass viele ältere Zuschauer die Mediatheken, den App Store oder Amazon besser kennengelernt und genutzt haben.“

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