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Zehn Jahre iPhone : Vom Kultobjekt zum Massenartikel

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Der legendäre Apple-Chef Steve Jobs im Jahr 2007 bei der „Apple Worldwide Developers Conference“ in San Francisco. Jobs starb am 5. Oktober 2011 in Kalifornien. Bild: AFP

Ein revolutionäres Gerät wird zehn: Am 9. Januar 2007 stellte Steve Jobs das erste iPhone vor. Ein Überblick über die wichtigsten F.A.Z.-Texte zum runden Geburtstag.

          Mit ganz viel amerikanischem Pathos stellte Apple-Mitgründer Steve Jobs vor zehn Jahren ein kleines Smartphone namens iPhone vor. Es rollte den Mobilfunkmarkt auf und wurde erst Kultobjekt, dann Massenware. Zum runden Geburtstag beschreibt Roland Linder, New-York-Korrespondent der F.A.Z., die wirtschaftliche Bedeutung des Mini-Computers für den Apple-Konzern.

          Technik-Redakteur Michael Spehr bietet in seinem Artikel einen hervorragenden Überblick über den damaligen Stand der Technik. Auch Laien werden beim Blick auf die damaligen Konkurrenzmodelle schnell erkennen, warum sich das iPhone durchsetzte. Wirtschaftsredakteur Jonas Jansen kommentiert, dass das iPhone auch heute noch keineswegs zu unterschätzen ist – selbst wenn es seinen Zenit schon überschritten hat.

          Vorwärts immer, rückwärts nimmer

          Ralph Bollmann beschreibt in seinem Text die gesellschaftlichen Folgen, die der Siegeszug des iPhones und des mobilen Internets generell mit sich gebracht hat. Sein Fazit: Ein Zurück in die alten Verhältnisse wird es nicht geben. Höchstens die Möglichkeit, das Gerät an den Feiertagen für ein paar Stunden ruhen zu lassen.

          In jüngster Zeit machte der Konzern mit dem angebissenen Apfel indes negative Schlagzeilen. Für großes Aufsehen etwa sorgte die Nachricht, dass Apple die App der New York Times aus seinem Store in China entfernt hat. Für sein China-Geschäft opfert Apple die Pressefreiheit, analysiert Peking Korrespondent Hendrik Ankenbrand.

          Bemerkenswert ist auch, dass Apple-Chef Tim Cook 1,5 Millionen Dollar weniger verdient hat als im Jahr zuvor. Der Konzern verfehlte seine internen Planungen und blieb mit Umsatz und Gewinn unter den Erwartungen. Cook wird es verschmerzen können, denn stolze 8,7 Millionen Dollar gingen trotzdem auf sein Konto.

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