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Verbände gegen Pflicht : „Ein Homeoffice-Zwang wäre absurd“

In der Pandemie konzentriert zuhause arbeiten. In vielen deutschen Unternehmen geht man von einem anderen Arbeitsalltag aus. Bild: dpa

Die Wirtschaftsverbände und Unternehmen wehren sich gegen die Vorstöße der Politik. Eine Möglichkeit für Heimarbeit bieten viele schon tagweise an – weitere Zugeständnisse will man nicht machen.

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          Wir? Wieso denn wir? Die Reaktionen in deutschen Unternehmen ähneln sich, wenn es um die Frage geht, ob sie Orte erhöhter Ansteckungsgefahr in der Pandemie sind – also eine Ursache für die anhaltend hohen Infektionszahlen hierzulande. Sie wundern sich, derart unter Verdacht geraten zu sein. Und sie können mit der Forderung, Homeoffice zu einem Arbeitnehmerrecht zu machen, um Beschäftigte vor Ansteckung zu schützen, wenig anfangen. Der Tenor: Wir tun schon sehr viel – und das seit langem. An uns liegt es nicht.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Uwe Marx

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Besonders laut wurde am Montag der Maschinenbauverband VDMA, der mehr als 3000 Unternehmen vertritt und per Mitteilung anmerkte: „Homeoffice-Zwang wäre absurd!“ Jeder Betrieb sei anders organisiert und lasse sich nicht „per Behördenverordnung von außen regeln“. Abgesehen davon, sei Homeoffice in der Branche weit verbreitet, sofern die Arbeitsplätze nicht direkt an die Produktion gebunden sind. Und wo geschraubt, gefräst, zusammengebaut wird, sind Abstände meist gut einzuhalten und zu organisieren. Das führte früh im vergangenen Jahr unter anderem dazu, dass technische Hilfsmittel entwickelt und angewendet wurden: Bewegungsmelder oder sogenannte Live-Tracker, die Risikobegegnungen anzeigen.

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