https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/uniper-banker-marcus-schenck-rettete-fuer-olaf-scholz-den-konzern-18192594.html

Energiekrise : Der Banker, der für Olaf Scholz Uniper gerettet hat

Marcus Schenck kennt den deutschen Energiemarkt noch aus seiner Zeit bei Eon. Bild: Bloomberg

Marcus Schenck war mal Vorstand von Deutscher Bank und Eon. Jetzt ist er Nothelfer in der Energiekrise.

          2 Min.

          Am Freitagmittag um 12 Uhr war die Mission von Marcus Schenck erfüllt. In Berlin trat Bundeskanzler Olaf Scholz vor Kameras und Mikrofone, um nach wochenlanger Hängepartie das milliardenschwere Rettungspaket für den schwer angeschlagenen Düsseldorfer Energiekonzern Uniper bekannt zu geben. Schenck, Finanzprofi in Diensten der amerikanischen Investmentbank Lazard, hat maßgeblich dazu beigetragen, den Deal auszuhandeln. Die Bundesregierung hatte den Banker als Berater angeheuert.

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Für den Verhandlungspoker um Deutschlands mit Abstand wichtigsten Erdgasimporteur war der 56 Jahre alte Schenck eine naheliegende Besetzung. Schließlich kennt er sich nicht nur in Geldgeschäften aus, sondern auch in der Energiebranche.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Ein russischer Raketenwerfer im September in der Region Donezk

          Moskaus Heer in der Ukraine : Die russische Kampfkraft schwindet

          Die russischen Streitkräfte haben schwere Verluste erlitten. Mit der von Putin verkündeten Teilmobilmachung können personelle Lücken gefüllt werden. Bei der Ausrüstung ist das schwieriger.
          Wenn schon sterben, dann mit Musik, lautet eine alte russische Soldatenredensart: Mobilisierte in einer Rekrutierungsstelle im südrussischen Bataisk

          Russland macht mobil : Das große Völkerbegräbnis

          Russland rekrutiert Zivilisten für den Ukrainekrieg. Die entlegenen und verarmten Regionen trifft es besonders hart. Die hochgerüsteten Ordnungshüter gehen brutal gegen Unwillige vor, doch dann werden die Soldaten oft unterversorgt an die Front geschickt. Ein Gastbeitrag.