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Nach dem Sturm auf das Kapitol : Um Donald Trump wird es einsam

Was wird nun aus ihm? Bild: Reuters

Ein großes Golfturnier zieht seine Buchung zurück. Und auch viele andere Unternehmen kehren dem scheidenden Präsidenten den Rücken.

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          Golf zählt bekanntlich zu den großen Leidenschaften des scheidenden amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Seit seiner Vereidigung 2017 war er mehr als 300 Mal auf einem der Golfplätze in seinem Firmenimperium, obwohl er zuvor seinen Vorgänger Barack Obama wiederholt für Golfausflüge kritisiert hatte. Trump umgab sich auch gerne mit Top-Golfern wie Tiger Woods, dem er vor einiger Zeit die Freiheitsmedaille des Präsidenten verlieh, eine der höchsten zivilen Auszeichnungen des Landes. Erst am vergangenen Donnerstag, dem Tag nach den gewalttätigen Ausschreitungen in Washington, bekamen einige weitere Golfer diese Ehrung.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Genau diese Unruhen sind nun aber der Anlass, warum Trump mit seiner Sammlung von Golfplätzen einen schweren Rückschlag erlebt: Der Golfverband PGA of America kündigte an, seine jährliche „PGA Championship“ im nächsten Jahr nicht wie geplant in Trumps Golfanlage in Bedminster im Bundesstaat New Jersey abzuhalten. Dies ist eines der vier „Majors“ im Golfsport für Herren, und es wäre das prestigeträchtigste Turnier gewesen, das jemals auf einem von Trumps Plätzen stattgefunden hätte.

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