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Folgen des Ukrainekriegs : Warum Russland nicht zusammenbricht

Reger Handel: Containerhafen St. Petersburg Bild: dpa

Niemand weiß, wie hart die Wirtschaftssanktionen Russland treffen. Doch versucht das Land auf vielen Wegen, Blockaden zu unterlaufen. Die Türkei hilft dabei.

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          Beliebt sind die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland auch in Europa nicht überall. Manche lehnen sie sogar ab. Ungarns Premierminister Viktor Orbán etwa meint, die EU habe sich damit „in die Lunge geschossen“. Kroatiens Präsident Zoran Milanović bläst ins gleiche Horn: „Wir haben Sanktionen, die nicht funktionieren, es wird Russland nicht schaden“ sagte er und fügte hinzu: „Was passiert ist, hat uns geschadet.“

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.
          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.
          Katharina Wagner
          Wirtschaftskorrespondentin für Russland und die GUS mit Sitz in Moskau.

          Ähnlich klingt es aus mancher ostdeutschen Landesregierung oder Österreichs Wirtschaftskammer. Manche Länder sind nur halbherzig dabei. Reeder aus Griechenland und Malta verdienen sich eine goldene Nase am Transport russischen Öls, dessen Export die EU unterbinden will. Und die Übergangsregierung des EU-Staates Bulgarien denkt darüber nach, Gazprom ins Geschäft zurückzubringen, nachdem ihre Vorgänger die Bestellungen storniert hatten.

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