https://www.faz.net/-gqe-9200n

F.A.Z. exklusiv : Wie Uber an seinem Deutschland-Comeback tüftelt

In Deutschland hat Uber ehrgeizige Expansionspläne. Bild: dpa

Der Fahrtenvermittler Uber wurde nach seinem Start in Deutschland jäh ausgebremst. Jetzt tüftelt er an seinem Comeback. Und hat ehrgeizige Expansionspläne.

          1 Min.

          Der Fahrtenvermittler Uber hat nach den Worten seines Deutschland-Chefs Christoph Weigler aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt. „Es war viel Aufwand nötig, um unser Geschäftsmodell so umzustellen, dass es dem Rechtsrahmen in Deutschland Rechnung trägt“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Aber nun funktioniert es.“

          Britta Beeger
          Redakteurin in der Wirtschaft.
          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
          Carsten Knop
          Herausgeber.

          Für seinen Dienst „Uber X“ arbeitet das Unternehmen Weigler zufolge nur noch mit Taxifahrern und professionellen Mietwagenunternehmern zusammen. Im Durchschnitt dauere es vier bis sechs Minuten, bis nach der Bestellung via App ein Auto vorfahre.

          In Deutschland setzt Uber auch auf Umweltschutz

          Weigler warb vor der Bundestagswahl auch für eine Deregulierung der Personenbeförderung in Deutschland. Viele Regeln seien veraltet, so das Verbot des Carpoolings, bei dem sich mehrere Fahrgäste eine Fahrt teilen. In München und Berlin sei die Nachfrage inzwischen so groß, dass es sich lohnte, das einmal auszuprobieren, sagte Weigler. In Städten wie San Francisco und Los Angeles vermittelt Uber schon jede zweite Fahrt über seinen Dienst „Uber Pool“.

          Um in Deutschland voranzukommen, setzt Uber auch auf das Thema Umweltschutz. So sollen Uber-Nutzer in München bald über das Angebot „Uber Green“ auch Fahrten in einem Elektroauto buchen können. Auch in Städte wie Frankfurt, Hamburg oder Düsseldorf will Uber zurückkehren. „Eine Expansion in andere Städte steht immer noch auf der Tagesordnung“, sagte er der F.A.Z. Ein konkretes Datum nannte er allerdings nicht.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Josephin Kampmann, Gesundheits- und Krankenpflegerin, steht in einem Zimmer der Corona-Intensivstation des Universitätsklinikums Essen und bereitet eine Infusion vor.

          Corona-Pandemie : Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 60,6

          Das Robert Koch-Institut hat seit dem Vortag 7211 Corona-Neuinfektionen registriert. Tendenziell gehen die Infektionszahlen seit rund zwei Wochen zurück. In den USA müssen Staatsbedienstete nun bis Dezember geimpft sein.
          Bryson DeChambeau vom Team USA am 15. Loch des 43. Ryder Cup.

          43. Ryder Cup : US-Golfstars gegen Europa klar in Führung

          Die Titelverteidiger aus Europa geraten beim Ryder Cup in den USA schon am ersten Tag klar in Rückstand. Bei den US-Golfstars beeindruckt Kraftprotz Bryson DeChambeau mit seinen gewaltigen Abschlägen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.