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Finanzminister der Türkei : „Wir halten viel von Deutschland“

  • -Aktualisiert am

Der türkische Finanzminister Berat Albayrak Bild: Reuters

Berat Albayrak ist türkischer Finanzminister und Schwiegersohn von Präsident Erdogan. Er sieht die Währungskrise überwunden und will die „Herausforderung zur Chance wandeln“. Ein Gastbeitrag in der F.A.Z.

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          Die Türkei ist im August aufgrund von Währungsschocks in wirtschaftliche Turbulenzen geraten, nachdem die Vereinigten Staaten sie auf die Zielscheibe gesetzt haben. Weil das Land über solide wirtschaftliche Grundlagen verfügt und die Banken aus der Wirtschaftskrise 2001 die nötigen Lehren gezogen und sich strukturell reformiert haben, waren die Folgen nicht existenzbedrohlich.

          Bundeskanzlerin Angela Merkel und weitere Vertreter der Bundesregierung erklärten sich solidarisch mit der Türkei. Dies hat vor Augen geführt, wie wichtig die türkische Wirtschaft für Europa und für die globale Stabilität ist. Die Solidaritätsbekundung aus Deutschland hat auch deutlich gemacht, dass sich die wirtschaftlichen Turbulenzen in der Türkei weder mit makroökonomischen Indikatoren erklären lassen noch primär wirtschaftliche Gründe haben.

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