https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ttip-und-freihandel/

Die Industrie und Xinjiang : Man muss Sanktionen durchspielen

Niemand soll sagen, er hätte von den Zuständen in China nichts gewusst. Das Dilemma hat sich Deutschland selbst eingebrockt. Höchste Zeit, das Geschäft zu diversifizieren und Sanktionen durchzuspielen.

Weltwirtschaftsforum : Die Lehren von Davos

Ukrainekrieg, Pekings Lockdown-Politik und der Klimawandel: Das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigt, dass die Globalisierung nicht tot ist. Sie wird sich aber verändern – und komplizierter werden.

Pflege-Beschluss : Generative Gerechtigkeit ist Ampelsache

Zur Klärung generativer Gerechtigkeit trägt der neue Familienbeschluss jedenfalls weniger bei, als man zunächst meinen könnte. Gut so, denn hier liegt eine Kernaufgabe der Politik.

Finanzpolitik der Regierung : Lindners Zeitenwende

Wenn der FDP-Chef im Jahr 2025 nicht blank dastehen will, muss Christian Lindner als Finanzminister einen Wandel schaffen. Ohne eine Umkehr in der Finanzpolitik wird die Belastung der Bürger und Unternehmen weiter zulegen.

Karlsruher Pflege-Entscheidung : Generative Gerechtigkeit?

Der Beschluss der Verfassungsrichter zur Pflegekasse lässt aufatmen. Andererseits sollte er für die Ampel ein Anstoß sein, grundsätzlich selbst bessere Antworten auf die ungelösten demographischen Fragen zu finden.

Sanktionen gegen Russland : Langer Atem gegen Putin

Es wird noch dauern, bis die Folgen der Sanktionen bei den Menschen in Russland ankommen. Doch die Anzeichen des Niedergangs sind längst da: Die Industrieproduktion bricht ein, die Zahl der Privatinsolvenzen steigt rasant.

China als Wirtschaftspartner : Deutsche Blindheit

China könnte bald ähnlich geächtet sein wie Russland. Dass die deutschen Unternehmen weiter auf das Land setzt und die Politik nichts unternimmt, ist fahrlässig.

Preisdeckel : Was bringt ein Ölkartell?

Ein Preisdeckel für Öl – bei diesem Vorschlag gehen Wirtschaftsexperten erst mal in Abwehrhaltung. Aber nicht so schnell!

Bidens Wirtschaftspakt : Eine Gefahr für den Freihandel

Der amerikanische Präsident schmiedet einen Wirtschaftspakt im Indo-Pazifik. Die Chancen, dass seine Initiative Durchschlagskraft entwickeln wird, sind indes gering.

Versprechen der Regierung : Wohnungswahn

Die Bundesregierung plant 400.000 Wohnungsneubauten im Jahr. Doch, egal ob Fachkräfte, Energie, Transport, Holz, Ziegeln, Stahl oder Rohre: Alles am Bau ist knapp und teuer. Deshalb kann das nicht gelingen.

Präsident auf Europareise : Trump droht im Stahlstreit

Mit Strafzöllen droht der amerikanische Präsident der deutschen und der chinesischen Stahlindustrie. Der EU wirft er Protektionismus vor. Und in Sachen Ölförderung will er es mit Russland aufnehmen.
Trotz Verkauf des Roboterherstellers Kuka an den Haushaltsgerätehersteller Midea, werden in Augsburg weiter Industrieroboter gebaut.

Freihandel : Berliner Protektionismus

Die Bundesregierung will sich das Recht nehmen, den Verkauf deutscher Unternehmen zu untersagen. Das zielt gegen China. Nötig ist es aber nicht – im Gegenteil.

Seite 1/11

  • In der Produktion am Kuka-Firmensitz in Augsburg werden Roboter montiert.

    Übernahmen aus dem Ausland : Deutschland will sich besser schützen

    Die Bundesregierung schärft Blockaderechte gegen ausländische Investoren. Und das einige Tage nach dem G-20-Gipfel in Hamburg, bei dem sie für freien Handel warb.
  • Protektionismus droht : Amerika auf Abwegen

    Trump sieht die amerikanische Industrie durch ausländische Konkurrenz bedroht. Vor dem G-20-Gipfel in Hamburg stellt das Wirtschaftsministerium die Weichen für einen Handelskrieg.
  • Vor G-20-Gipfel : Der Protektionist und seine Vorgänger

    Donald Trump befindet sich in bester Gesellschaft: Der Widerstand gegen den Freihandel hat in Amerika eine lange Tradition. Eine Haltung, die auch den G-20-Gipfel in Hamburg beeinflussen könnte.
  • Kommissarin Cecilia Malmström

    Noch vor G-20-Treffen : Japan und EU kurz vor Einigung über Freihandel

    Noch vor dem G-20-Gipfeltreffen wollen Japan und die EU ein Signal für den Freihandel setzen und ihr Handelsabkommen unter Dach und Fach bringen. „Wir sind fast da“; sagte die EU-Handelskommissarin. Nur noch ein paar Streitpunkte bleiben.