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Posten in der Notenbank Fed : Trump will Geschäftsmann Cain nominieren

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Trumps Auserwählter für die Fed: Herman Cain (hier im Juni 2014 in Washington). Bild: AP

In der amerikanischen Notenbank sind zwei Posten offen. Präsident Trump liegt mit der Fed im Clinch, bei der Besetzung hat er sich offenbar entschieden.

          Amerikas Präsident Donald Trump will den Geschäftsmann Herman Cain für einen Posten im Führungsgremium der Notenbank Federal Reserve (Fed) nominieren. Für die zweite Vakanz in dem siebenköpfigen Board der Fed, das die Leitzinsen mitbestimmt, schlage Trump seinen langjährigen Wegbegleiter Stephen Moore vor, sagte der Republikaner bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

          Die geldpolitische Linie des ehemaligen Chefs der Pizzakette Godfather’s Pizza ist nicht ganz klar. In einem Interview mit Fox Business Networks im Februar können seine Aussagen sowohl für als auch gegen weitere Zinserhöhungen gewertet werden. In den 90er Jahren war der 73-Jährige für den Fed-Ableger von Kansas City tätig. 2012 zog der Republikaner nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung seine Bewerbung um das Präsidentenamt zurück. Cain hat die Beschuldigungen stets zurückgewiesen.

          Trump hat die Fed in den vergangenen Monaten heftig kritisiert. Wegen ihrer strafferen Geldpolitik hatte er die amerikanische Zentralbank für „verrückt“ erklärt und als „lächerlich“ bezeichnet. Trump selbst hatte Fed-Chef Jerome Powell vor gut einem Jahr für den Chefposten bei der Zentralbank nominiert.

          Zuletzt hat die Notenbank allerdings mit Blick auf die unsicheren Konjunkturaussichten eine längere Zinspause signalisiert, nachdem sie den geldpolitischen Schlüsselsatz im vorigen Jahr vier Mal erhöht hatte. Er liegt in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent.

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