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Folge der Corona-Pandemie : Zahlt Trump später?

Donald Trump ist gerade Präsident im Krisenmodus. Bild: EPA

Der Familienkonzern des amerikanischen Präsidenten gehört zu den vielen Unternehmen, die Geschäftspartner nun um Zahlungsaufschub bitten.

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          Der Familienkonzern des amerikanischen Präsidenten Donald Trump gehört zu zahlreichen Unternehmen im Land, die Geschäftspartner um Zahlungsaufschub bitten. Das berichtet die „New York Times“. Demzufolge verhandeln Vertreter der Trump-Organisation mit der Deutschen Bank und der Verwaltung des Palm Beach County.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Die Deutsche Bank ist einer der Kreditgeber und könnte Tilgungs- und Zinszahlungen stunden. In den Gesprächen mit dem Palm Beach County geht es um Pachtzahlungen für ein Golfkurs-Gelände.

          Die meisten der Hotelanlagen der Trump- Organisation sind geschlossen und bescheren ihr damit große Einbußen. Anders als gewöhnliche Unternehmen allerdings können Trumps Firmen keine Staatshilfe bekommen. Das ist in dem zwei Billionen Dollar schweren Nothilfegesetz ausgeschlossen worden.

          Die Verhandlungen über etwaige Stundungen seien in einem frühen Stadium, berichtet die Zeitung weiter. Gläubiger kommen in eine heikle Situation. Wer will schon dem Präsidenten einen Wunsch abschlagen.

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