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Keine Gegenkandidaten : Trump-Kandidat Malpass wird wohl neuer Weltbank-Präsident

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David Malpass ist Staatssekretär im amerikanischen Finanzministerium. Er ist der einzige Kandidat für die vakante Weltbankpräsidentschaft. Bild: Reuters

Zuletzt hatte es Vorschläge gegeben, den Chefposten der Weltbank nicht wieder mit einem Amerikaner zu besetzen. Doch es meldete sich kein Gegenkandidat. Freuen dürfte das vor allem Donald Trump.

          Der vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump vorgeschlagene Ökonom David Malpass wird mit großer Wahrscheinlichkeit neuer Präsident der Weltbank. Malpass sei nach Abschluss des Nominierungsprozess der einzige Kandidat, teilte die Weltbank am Donnerstag in Washington mit.

          Es werde nun in den kommenden Tagen ein formelles Gespräch der Exekutivdirektoren mit dem Bewerber geben. Der Bewerbungsprozess solle noch vor dem gemeinsamen Frühjahrstreffen von Weltbank und Internationalem Währungsfondes (IWF) abgeschlossen sein, das in der Woche vom 9. bis 14. April in Washington stattfindet.

          Malpass gilt als Vertrauter des amerikanischen Finanzminister Steven Mnuchin und hat den Segen von Präsident Donald Trump. Der frühere Investmentbanker hat schon für die Präsidenten Ronald Reagan und George H.W. Bush in unterschiedlichen Funktionen Regierungsgeschäfte erledigt. Im Finanzministerium Trumps verhandelte er unter anderem über eine Kapitalerhöhung der Weltbank mit.

          Nach dem Rücktritt von Weltbank-Präsident Jim Yong Kim im Januar hatte es Forderungen gegeben, die Tradition, das Präsidentenamt stets von einem Amerikaner zu besetzen, zu brechen – auch vor dem Hintergrund der Präsidentschaft Donald Trumps. Doch letztlich fand sich niemand, der sich ernsthafte Chancen ausrechnete, gegen den Bewerber aus Amerika ins Rennen zu gehen.

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