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Rohstoffsicherheit : Trump erwägt weniger Regeln für die Ölförderung auf See

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Am 22. April 2010 brannte die Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko. Bild: dpa

Sieben Jahre nach der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ arbeitet die amerikanische Regierung wohl an einer Lockerung der Bestimmungen. Es geht um mehrere Dinge.

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          In der amerikanischen Regierung gibt es offenbar Überlegungen, die nach der historischen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Jahr 2010 beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen zurückzufahren. Das berichtet das 

          „Wall Street Journal“. Die für die Öl-und Gasförderung auf See zuständige Aufsichtsbehörde BSEE habe dem Haushaltsbüro des Präsidialamts entsprechende Vorschläge präsentiert. Sie laufen demnach insgesamt darauf hinaus, die Rolle der Regierung bei dieser Art von Ölgewinnung zu verringern.

          So solle eine Regelung gestrichen werden, wonach die für kritische Ausrüstung verantwortlichen Kontrolleure von der BSEE zugelassen werden müssen. Außerdem sollen Bestimmungen gelockert werden, die eine sofortige Datenübermittlung von Ölplattformen an Festlands-Anlagen vorsehen, wo sie von den Aufsehern geprüft werden können, wie das Blatt berichtete.

          Infolge der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ wurden im April 2010 elf Arbeiter getötet. Es kam zur größten Ölpest in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Der britische Ölkonzern BP zahlte rund 60 Milliarden Dollar an Strafen und Schadenersatz.

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