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Trump ist einverstanden : Neuer Deal soll Tiktok in Amerika retten

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Es sieht so aus, dass amerikanische Nutzer Tiktok auch weiterhin aufrufen können. Bild: AP/Anjum Naveed

Eigentlich sollte heute das Ende der chinesischen Video-App auf dem amerikanischen Markt eingeläutet werden. Nun haben sich gleich zwei Unternehmen gefunden, die gemeinsam eine Lösung bieten wollen. Washington reagiert positiv.

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          Die amerikanische Regierung hat die für diesen Sonntag geplante Download-Sperre für die chinesische Videoplattform Tiktok um mindestens eine Woche verschoben. Die Entscheidung sei „angesichts der jüngsten positiven Entwicklungen“ gefallen, teilte das Handelsministerium am Samstag mit.

          Kurz zuvor hatte Tiktok bestätigt, es strebe einen Deal mit den amerikanischen Unternehmen Oracle und Walmart an. Demnach ist vorgesehen, dass Oracle Technologie- und Walmart Handelspartner für den amerikanischen Zweig des chinesischen Unternehmens wird. „Wir freuen uns, dass der Vorschlag von Tiktok, Oracle und Walmart die Sicherheitsbedenken lösen und die Fragen zu Tiktoks Zukunft in den Vereinigten Staaten klären wird“, sagte eine Tiktok-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

          Trump gibt grünes Licht

          Präsident Donald Trump hatte zuvor bereits erklärt, er habe dem geplanten Geschäft „seinen Segen“ gegeben. Das globale Geschäft von Tiktok solle in den Vereinigten Staaten angesiedelt werden und 25.000 Mitarbeiter beschäftigen, sagte Trump am Samstag. „Es wird eine ganz neue Firma sein. Sie wird nichts mit China zu tun haben“, betonte er.

          Unklar blieb zunächst, inwiefern nach Trumps „grundsätzlicher Billigung“ des Deals noch eine Zustimmung Chinas erforderlich ist. Die chinesische Regierung hatte einen direkten Verkauf des Amerikageschäfts von Tiktok an den Software-Konzern Microsoft zuvor torpediert. Sie führte eine neue Regel ein, nach der Software-Algorithmen nur mit Erlaubnis der Behörden ins Ausland verkauft werden dürfen.

          Trump bezeichnet Tiktok als Sicherheitsrisiko, weil die App dem chinesischen Bytedance-Konzern gehört. Aus seiner Sicht könnten chinesische Behörden über die App an Daten von Amerikanern kommen. Mit dieser Begründung legte er mit zwei Anordnungen die Basis für das Aus der App in den Vereinigten Staaten. In einem ersten Schritt sollte die App in Amerika aus dem Download-Plattformen von Google und Apple verschwinden, ab dem 12. November dann in dem Land nicht mehr funktionieren.

          Die bei chinesischsprachigen Nutzern beliebte Messenger-App Wechat soll bereits ab diesem Sonntag in Amerika nicht mehr nutzbar sein.

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