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Trotz mildem Winter : Die Welt verlangt nach Streusalz

  • -Aktualisiert am

„Das eiskalte Amerika war unser Trumpf“: Ein Frachter wird in Wismar mit Streusalz für Amerika beladen Bild: dpa

Der Winter in Deutschland war beinahe ein Totalausfall. Dennoch verkaufte der weltgrößte Salzproduzent K+S deutlich mehr Streusalz. Irgendwo schneit es immer.

          Auch wenn der Winter in Deutschland kein richtiger Winter war: Die Welt verlangt nach immer mehr Streusalz. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf „K+S“, den größten Salzproduzenten der Welt. „Wir haben deutlich mehr Auftausalz abgesetzt als im Winter zuvor“, sagt K+S-Vorstand Mark Roberts dem Blatt. Mehrere Hunderttausend Tonnen zusätzlich wurden demnach verkauft, schreibt die F.A.S. weiter.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dabei war der Winter in Deutschland beinahe ein Totalausfall. Eis und Schnee blieb auch in vielen anderen Teilen Mitteleuropas aus. „Für uns lief die Wintersaison insgesamt gut“, sagt trotzdem der fürs Salzgeschäft zuständige K+S-Manager Roberts.

          Der Grund: Der Konzern versorgt nicht nur Europa, sondern auch Amerika. Und da es dort in diesem Winter so stark schneite wie lange nicht, freut man sich in Kassel: „Unsere Internationalisierungsstrategie greift“, sagt Roberts. „In der Regel schneit es im Winter irgendwo in unseren Regionen. Und dann sind wir da. Das eiskalte Amerika war in diesem Winter unser Trumpf. Im nächsten Jahr darf es gerne auch in Deutschland wieder schneien.“

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