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Nach Trockenheit und Stürmen : Waldschäden größer als bisher angenommen

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Vom Borkenkäfer zerstörte Fichten im Nationalpark Harz Bild: dpa

Die Extremwetterlagen der Vergangenheit haben den deutschen Wäldern stark zugesetzt. Dabei sind noch mehr Bäume zerstört worden als Fachleute zunächst berechnet hatten. Einige Bundesländer sind besonders betroffen.

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          In den deutschen Wäldern haben Trockenheit, Stürme und Käfer größere Schäden angerichtet als bisher angenommen. Nach neuen Daten müssen 245.000 Hektar statt der bisher ermittelten 180.000 Hektar aufgeforstet werden, wie das Bundesagrarministerium am Mittwoch mitteilte.

          Zu rechnen sei nach Daten der vergangenen beiden Jahre und Schätzungen für dieses Jahr mit 160 Millionen Kubikmetern Schadholz - bei einer Erhebung im Spätsommer 2019 waren 105 Millionen Kubikmeter errechnet worden. Besonders von Waldschäden betroffen sind demnach Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen.

          Bund und Länder haben bereits Millionenhilfen besiegelt, um die Wälder aufzuforsten und besser gegen den Klimawandel zu wappnen. Für die kommenden vier Jahre stehen dafür knapp 800 Millionen Euro zusätzlich bereit. Davon stammen rund 480 Millionen Euro vom Bund, den Rest sollen die Länder beisteuern. Unterstützt werden sollen etwa das Herausholen von Schadholz, Wiederaufforstungen und ein weiterer Umbau zu klimaangepassten Mischwäldern.

          Hintergrund sind Zerstörungen durch Stürme, Borkenkäfer und die extreme Dürre von 2018. Auch im vergangenen Jahr ist es vielerorts trocken gewesen. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als elf Millionen Hektar Wald.

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