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Trend-Spielzeug : Zoll zieht tonnenweise unsichere Fidget Spinner aus dem Verkehr

  • Aktualisiert am

So sieht ein Fidget Spinner aus. Bild: Hedwig, Victor

Die Drehscheiben sind nicht nur bei Jugendlichen schwer angesagt. Jetzt müssen 35 Tonnen von ihnen vernichtet werden, weil sie für kleine Kinder gefährlich sind.

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          Der Zoll hat am Frankfurter Flughafen tonnenweise unsichere „Fidget Spinner“ sichergestellt. Die Handkreisel sind bei Kindern aktuell als Spielzeug schwer angesagt. Allein im Mai wurden insgesamt 35 Tonnen am Frankfurter Flughafen als unsicher eingestuft.

          Wie Mitarbeiter des Hauptzollamts am Freitag berichteten, ließen sich zum Beispiel bei manchen Kreiseln die LED-Lichter so leicht herauslösen, dass kleine Kinder sie hätten verschlucken können. Die Kreisel kamen laut Zoll in mehreren Importsendungen aus China an. Hinweise auf den Hersteller gab es weder am Produkt noch auf der Verpackung. Nun sollen die „Fidget Spinner“ vernichtet werden.

          Zehn oder 20 Sekunden zwirbelt ein Spinner für gewöhnlich – vorausgesetzt, er kann so lange auf der Fingerkuppe balanciert werden. Beim Drehen erzeugen Spinners teils Muster oder Bilder, neue Modelle blitzen auf oder leuchten im Dunkeln. Videos im Internet zeigen auch Exemplare, die minutenlang frei drehen. Auf der Straße in New York kosten die Teile wenige Dollar, im Online-Handel gibt es aber auch Edel-Modelle für umgerechnet mehrere Hundert Euro. Aber viele Lehrer haben die Drehscheiben schon satt.

          Der Spinner-Hype mag erst ein paar Wochen alt sein, doch die Idee dazu hatte Catherine Hettinger bereits in den 80er Jahren. 1997 meldete sie ein entsprechendes Patent für das Spielzeug an, das junge Kinder ablenken und beruhigen soll. Weil ihr Patent auslief, verdient sie an den vielen Spinners-Fans heute allerdings kein Geld.

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