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Touristik/Luftfahrt : Preussag erneuert Flotte und prüft Billigfluglinie

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Preussag plant die Erneuerung der Flugzeugflotte und schließt einen Wechsel zu Airbus nicht aus. Geprüft wird zudem der Aufbau einer Billigfluglinie.

          Die Preussag AG, Hannover, will in den kommenden Jahren ihre Flugzeugflotte erneuern und schließt dabei einen Wechsel von Boeing zu Airbus nicht aus. Bis zum Jahr 2010 sollten rund 80 neue Flugzeuge bestellt werden, sagte der für diesen Bereich zuständige Preussag-Vorstand Charles Gurassa am Wochenende.

          Derzeit betreibt der weltgrößte Touristikkonzern bei seinen sechs Fluglinien 88 Flugzeuge, allein 80 davon sind Boeing-Modelle. “Dieser Anteil bedeutet nicht, dass wir uns nicht einen Switch zu Airbus vorstellen können“, sagte der Preussag-Vorstandsvorsitzende Michael Frenzel. Dies sei aber in starkem Maße von den Konditionen der Hersteller abhängig.

          Vorstand erwägt Einstieg in das Billigflugsegment

          Derzeit werde zunächst die Spezifikation der Flugzeuge erarbeitet. Laut Gurassa werden in rund neun Monaten die Gespräche mit beiden Herstellern aufgenommen und voraussichtlich in der zweiten Hälffte des nächsten Jahres dann die Aufträge vergeben. Der Austausch der Flotte solle ab 2004 geschehen. Bei der Finanzierung der Flugzeuge soll verstärkt auf Leasing zurückgegriffen werden.

          Zudem erwägt Preussag laut Frenzel den Einstieg in das Billigflug-Segment. Derzeit würden die Möglichkeiten wie der Kauf oder eine Kooperation eruiert. Frenzel ließ aber durchblicken, dass der Aufbau einer eigenen Linie durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Bei den bereits vorhandenen Strukturen im Konzern sei dies ohne immensen finanziellen Aufwand innerhalb von sechs Monaten machbar.

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