https://www.faz.net/-gqe-a5vpk

Tourismus : Ischgl ohne Après-Ski

Hoch die Hocker: Ischgl während der Pandemie Bild: Getty

Der Corona-Ausbruch hat dem Tiroler Skigebiet zugesetzt. Knapp ein Jahr danach keimt in der Region neue Hoffnung. Wie wird die Skisaison mit Hygienemaßnahmen aussehen?

          6 Min.

          Orange ist eine neue wichtige Farbe in Ischgl. Schilder in diesem grellen Ton sind auf Wänden und auf dem Boden allgegenwärtig. Sie machen darauf aufmerksam, wie sich Menschen in der Corona-Pandemie verhalten sollen – wenn sie denn endlich wieder kommen. Die Seuche hat dem Ort im Paznaun heftig zugesetzt, wo am 25. Februar der erste Fall registriert wurde.

          Michaela Seiser

          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          Mitte März wurde Ischgl geschlossen. Touristen aus zahlreichen Ländern haben sich beim engen Miteinander im Skizirkus angesteckt. Rasch mussten sie abreisen und haben die Seuche auf dem Kontinent verbreitet. Das Alpendorf wurde zum Synonym für eine Virusschleuder. Fast die Hälfte der 1.640 Einwohner trägt heute Antikörper in sich. Viele haben die Infektion gar nicht bemerkt. So auch Alfons Parth. Der Hotelier hatte einen harmlosen Verlauf. Seine Enkelin, ein Kleinkind, war dagegen heftig erkrankt. Parth ist ein besonnener Mann. Er spricht von einer turbulent ruhigen Zeit. „Solange Reisewarnungen bestehen, ist die Lage unsicher.“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Über-60-Jährige konnten sich im Dezember drei Masken gratis aushändigen lassen.

          Zwei Methoden : Wie sich FFP2-Masken wiederverwenden lassen

          FFP2-Masken können korrekt aufgesetzt einen guten Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus bieten. Günstig sind sie aber nicht. Mit Hilfe von zwei Methoden können Privatpersonen sie mehrmals verwenden.
          „Das Sterben beenden“: Soldaten vor dem Einsatz im Gesundheitsamt in Dortmund – künftig sollen sie auch in Pflegeheimen zeitlich befristet helfen.

          Bundeswehr im Pflegeheim : Bis jemandem der Kragen platzte

          Warum Soldaten Pflegeheime beim Schutz vor dem Virus unterstützen – und nicht Freiwillige, die nur darauf gewartet hatten, zu helfen. Eine Rekonstruktion.
          Freundinnen: Luisa und Sophie wohnen zusammen in Frankfurt. Beide verdienen Geld mit Pornovideos, die sie selbst aufnehmen.

          Studentin in Geldnot : Pornos drehen für den Master

          Luisa besucht eine Hochschule im Rhein-Main-Gebiet und verkauft Sexvideos, um ihr Studium zu finanzieren. Sie sagt, das fühle sich dreckig an. Doch der Geldmangel habe sie dazu getrieben, und andere Nebenjobs sind ihr zu zeitaufwendig.