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Tourismus im Corona-Sommer : Die Schicksalssaison

Canal d’amour: In der romantisch wirkenden Felsbucht auf Korfu ist noch Platz für Gäste. Bild: AFP

Volle deutsche Küstenorte, aber leere Stadthotels und gekürzte Flugpläne ans Mittelmeer – im Sommer nach dem Corona-Stillstand erholt sich der Tourismus nur mancherorts. Ein Überblick.

          4 Min.

          Erst das Formular, dann der Urlaub: In Spanien wollen es Behörden ganz genau wissen: Niemand soll nahezu unerkannt auf Mallorca landen. Wo lebt der Gast, auf welchem Sitzplatz in welchem Flugzeug schwebt er ein, in welchem Hotelzimmer residiert er, wie fühlt er sich gesundheitlich? Touristen müssen Fragen online abarbeiten – am Ende sollen sie einen Code auf ihr Smartphone bekommen. Der wird am Zielflughafen gescannt und ist so wichtig wie anderswo das Visum: Ohne Code keine Einreise. Auch Griechenland setzt auf solch ein Verfahren. Die Balearen-Inseln führen gar eine weitreichende Maskenpflicht ein. Nach dem Corona-Zwangsstopp ist Urlaub 2020 anders.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Mancher Urlauber klagt, dass die neue Registrierungssoftware in der Startphase auch mal hakt. Für die Datenverarbeiter dürfte es da eine Erleichterung sein, dass die Zahl der Ankommenden weit hinter den Vorjahreszahlen zurückbleibt. Der Deutsche Reiseverband (DRV) meldete, dass Reiseveranstalter zum Monatsbeginn erst ein Viertel des Sommer-Buchungsvolumens aus dem Vorjahr erreicht hatten – ein historisch niedriger Wert.

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