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Angriff auf Einnahmequelle : Amerikanische Kampfjets zerstören 116 Tanklaster der IS-Miliz

  • Aktualisiert am

Kampf an vielen Fronten: Auch im Irak kämpfen kurdische Einheiten unterstützt von der amerikanischen Luftwaffe gegen den IS. Bild: AP

Erstmals haben amerikanische Kampfjets Tanklaster des sogenannten Islamischen Staats angegriffen. Bisher hatten sie diese für die Terrororganisation wichtige Geldquelle verschont.

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          Amerikanische Kampfjets haben in Syrien Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bombardiert und dabei mindestens 116 Tanklaster der Extremisten zerstört. Die Angriffe seien in der Nähe von Deir al Sur im Osten Syriens geflogen worden, einer Region, die von den Islamisten beherrscht werde, berichtete die „New York Times“ und beruft sich dabei auf einen amerikanischen Behördensprecher.

          Die Miliz habe die Lastwagen genutzt, um Rohöl zu schmuggeln, hieß es. Der Einsatz sei schon länger geplant gewesen und stehe nicht in Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris vom vergangenen Freitag. Mit ihm solle vor allem eine Haupteinnahmequelle des IS zerstört werden, der sich auch aus Ölverkäufen finanziert.

          Die Vereinigten Staaten seien schon länger frustriert darüber, dass der IS Einnahmen von bis zu 40 Millionen Dollar pro Monat erzielen kann, in dem er Öl fördert und exportiert, berichtet die Zeitung weiter. Bis zu diesem Montag hätte die amerikanische Führung allerdings davor zurück geschreckt, die Tanklaster aus Sorge um viele dabei ums Leben kommende Zivilisten zu bombardieren .

          Amerikanische Drohnen hätten das Gebiet, in dem insgesamt rund 1000 Laster für den Öltransport bereitstünden, schon länger observiert. Die neue Angriffs-Kampagne gegen die Tanklaster trägt dem Bericht zufolge den Namen „Tidal Wave II“. Der Name beziehe sich auf das Vorgehen gegen Nazi-Deutschland während des Zweiten Weltkrieges, die Ölindustrie in Rumänien zu attackieren.

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