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Werben beim Tesla-Chef : Südkorea bittet Musk um Investition für E-Auto-Fabrik

  • Aktualisiert am

Im Gespräch: Präsident Yoon Suk-yeol und Gründer Elon Musk Bild: EPA

Geht es nach Präsident Yoon Suk Yeol, soll in Südkorea schon bald eine E-Auto-Fabrik gebaut werden. Tesla-Gründer Elon Musk zeigt sich in einem Gespräch offen.

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          Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol hat bei Tesla-Chef Elon Musk darum geworben, dass er eine E-Auto-Fabrik in dem ostasiatischen Land baut. Südkorea verfüge über erstklassige Investitionsbedingungen und „ein industrielles Fahrzeug-Ökosystem von Weltrang“, sagte Yoon laut seinem Büro am Mittwoch in einem Online-Gespräch mit Musk. Er sehe Südkorea als einen der Top-Kandidaten für Investitionsstandorte, habe Musk erwidert. Er werde eine Entscheidung treffen, nachdem er die Investitionsbedingungen in anderen asiatischen Ländern einschließlich des Arbeitsmarkts und des Produktionsumfelds überprüft habe.

          Der Leiter des amerikanischen Elektroautobauers äußerte den Angaben zufolge zudem die Absicht, in die Ladeinfrastrukur in Südkorea zu investieren. Tesla werde aus Südkorea bereits mit Komponenten für autonomes Fahren und künstliche Intelligenz beliefert. Sein Unternehmen erwarte, dass sich der Wert der Lieferungen aus Südkorea im nächsten Jahr auf mehr als zehn Milliarden Dollar (9,68 Milliarden Euro) belaufen werden.

          Der E-Auto-Vorreiter hat unter anderem eine Fabrik in Grünheide in Brandenburg, wo die Produktion im März offiziell angelaufen war. Derzeit stellt das Unternehmen in seiner einzigen Fabrik in Europa etwa 2000 Autos pro Woche her.

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