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Telekommunikation : Mit Handys spielen

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Kampf um die Gesprächsminuten Bild: picture-alliance / dpa/dpaweb

Doch doch. X-mal angekündigt wird es nun wahr: Die UMTS-Technik erobert den deutschen Massenmarkt. Nur wird sie lieber nicht mehr so genannt.

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          Der große Durchbruch wurde x-mal angekündigt - und immer wieder verschoben. Für 2005 aber ist die Prognose nicht zu gewagt: Die UMTS-Technik erobert den deutschen Massenmarkt. Da das Kürzel im Kopf des Kunden aber untrennbar mit überteuerten Lizenzen, komplizierter Technik und Pannen beim Start verbunden ist, nehmen die Anbieter die vier Buchstaben am liebsten gar nicht mehr in den Mund. Sie reden von der dritten Mobilfunk-Generation, Hochgeschwindigkeit für das Handy, oder mobile Multimedia.

          Tatsache ist: Die UMTS-Ära beginnt, die Auswahl an Geräten nimmt zu, die Netzabdeckung auch. Treiber für das Geschäft sind Datenkarten für Laptops, wie sie die Netzbetreiber - angeführt von Vodafone - 2004 auf den Markt gebracht haben und die den Weg ins Internet beschleunigen.

          „Datenkarten werden 2005 eine entscheidende Rolle spielen", hofft man bei T-Mobile. Da ein Großteil der Deutschen inzwischen mindestens ein Handy besitzt, sind die Umsätze nur dadurch zu steigern, wenn der Kunde die Geräte stärker nutzt. „Der Kampf um Gesprächsminuten zwischen Mobilfunkern und Festnetzbetreibern wird in der UMTS-Ära deutlich härter", prognostizieren Marktforscher. Sie glauben auch, daß der Umsatz mit Datendiensten massiv anzieht. 2003 betrug der mobile Daten-Umsatz weltweit 50 Milliarden Euro, 2008 sollen es mehr als 180 Milliarden Euro werden.

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