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Michaela Seiser (ela.)

Corona : Gurgeln exportieren

Für einen Erfolg mit PCR-Verfahren braucht es viele Partner.

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          Österreich lobt sich gerne für seine Testintensität in der Corona-Seuche. Vor allem mit der Plattform „Alles gurgelt“ gibt es eine Punktlandung der Partner, die sich hier zusammengefunden haben. Das junge Unternehmen Lead Horizon spielt eine herausragende Rolle mit seiner Idee, den digitalen Überbau zu schaffen und die Testbestandteile als Gesamtpaket niederschwellig für die Bevölkerung zugänglich zu machen. Die Softwareschmiede ist aber nur ein Teil im Puzzle: Der Labortester Lifebrain, der Handelskonzern Rewe und speziell die Drogeriemarktkette Bipa spielen eine Rolle für die Verteilung und Entgegennahme der Testsets. Auch die österreichische Post, Veloce als Logistikpartner, Vienna Communications und der Presseinformationsdienst der Stadt Wien tragen zum Gelingen bei. Dass Lead Horizon mit seinem Konzept jetzt auch Deutschland bearbeiten will, ist vordergründig sinnvoll. Doch wie schnell wird in Deutschland eine solche Mischung zusammenarbeiten angesichts des Flaschenhalses bei Laboren, und braucht es nach dem Abebben der Omikron-Welle noch die Kapazitäten? Nicht jeder Erfolg ist auch exportierbar.

          Michaela Seiser
          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

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