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Tarifvertrag : Gebäudereiniger im Osten bekommen bald den West-Lohn

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Das Glas ist bald sauber: Andreas Reimann putzt das Dach des „World Trade Center“ in Dresden. 2020 wird sein Tariflohn so hoch sein wie der im Westen. Bild: dpa

Was verdienen Putzfrauen und Putzmänner? In der Nacht wurde der neue Tarif beschlossen. Wie lange Gebäudereiniger im Osten auf den Westlohn warten müssen – und was sie dann verdienen.

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          Die rund 100.000 Gebäudereiniger im Osten bekommen ab 2020 den gleichen Lohn wie ihre Kollegen im Westen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks einigten sich am Freitag auf einen Fahrplan zur Lohngleichheit, wie die Gewerkschaft und der Verband am Abend mitteilten. Danach falle „die Lohnmauer“ endgültig im Jahr 2020 nach 30 Jahren Wiedervereinigung.

          Zugleich werden die Löhne für alle rund 600 000 Beschäftigten angehoben. Zwischenzeitlich hätten die Tarifverhandlungen auf „Messers Schneide“ gestanden, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführerin Ulrike Laux nach der sechsten Verhandlungsrunde.

          Der tarifliche Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2018 im Westen von 10,00 auf 10,30 Euro und im Osten von 9,05 auf 9,55 Euro. In den Jahren darauf folgen weitere Schritte zur Anpassung. Ab 1. Dezember 2020 sollen dann in Ost und West mindestens 10,80 Euro je Stunde gezahlt werden.

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