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Tabaksteuer : Zigarettenverkauf bricht ein

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Die höhere Tabaksteuer hat im vergangenen Jahr die Zahl der verkauften Zigaretten um fast 16 Prozent sinken lassen. Die Raucher kaufen zunehmend Tabak und drehen ihre Zigaretten selbst.

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          Zwei Tabaksteuererhöhungen im vergangenen Jahr haben die Zahl der verkauften Zigaretten in Deutschland deutlich sinken lassen. Insgesamt wurden 111,7 Milliarden Zigaretten versteuert, 15,8 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

          Der versteuerte Verkaufswert sank um 5,3 Prozent auf 20 Milliarden Euro. Die Tabaksteuern waren im März und im Dezember um jeweils 1,2 Cent pro Zigarette erhöht worden. Die Raucher wichen deshalb auch auf Selbstgedrehte aus: Mit 24.258 Tonnen Feinschnitt wurden über 30 Prozent mehr verkauft als im Vorjahr.

          Zigarren und Zigarillos verkaufen sich besser

          Damit wurde rechnerisch etwa ein Viertel des Rückgangs bei Zigaretten wieder ausgeglichen, wie die Statistiker weiter mitteilten. Auch die Zahl der verkauften Zigarren und Zigarillos legte demnach um 16,7 Prozent auf 3,6 Milliarden Stück zu.

          Sparsame Raucher drehen ihre Zigaretten selbst
          Sparsame Raucher drehen ihre Zigaretten selbst : Bild: dpa

          Von Pfeifentabak wurden 884 Tonnen verkauft, 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt verkauften die Händler Tabakwaren im Wert von 22,9 Milliarden Euro, 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

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