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Der Hype um die Hanföle : Superfood oder Droge?

  • -Aktualisiert am

Grünes Gold: In den Spitzen der Hanfpflanze steckt besonders viel CBD. Bild: EPA

Keinen Rausch, aber Entspannung: Das versprechen Produkte mit dem Cannabiswirkstoff CBD. Corona treibt die Nachfrage nach ihnen in die Höhe. Die Unruhe in der Politik auch.

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          Seit zwei Jahren schon geht es hin und her. Mal stehen die kleinen Glasflaschen in den Regalen von Drogerien wie Rossmann und dm. Dann verschwinden sie mitunter ebenso plötzlich, wie sie aufgetaucht sind. Sobald Letzteres passiert, wächst in sozialen Netzwerken sprunghaft die Nervosität. Hilferufe wie „Wo bekomme ich jetzt mein CBD-Öl her???“ machen die Runde, gefolgt von Kommentaren, in welchen Läden oder Online-Shops es die begehrten Tropfen noch gibt.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Hinter der Abkürzung CBD verbirgt sich ein Stoff, der unter gesundheitsbewussten Verbrauchern derzeit als eine Art Wundermittel gehandelt wird – angeheizt durch Stars wie Kim Kardashian. Die Abkürzung steht für Cannabidiol, eine Substanz aus der Hanfpflanze. Anders als das im Hanf ebenfalls enthaltene THC löst CBD keine Rauschzustände aus, sondern soll den Körper beruhigen. Es soll Schlafstörungen beseitigen, Ängste dämpfen, Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen – die Liste dessen, was Cannabidiol alles Positives bewirken soll, ist lang.

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