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Studie zur Armut : Schulabschluss entscheidend für Ende von Hartz-IV-Bezug

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Ab ins Klassenzimmer: Bildung ist entscheidend für den späteren Werdegang. Bild: dpa

Beziehen Menschen öfter Hartz-IV-Leistungen, wenn deren Eltern das schon getan haben? Nach einer neuen Studie kommt es in der Frage vor allem auf den Schulabschluss an.

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          Für den Ausstieg aus dem staatlichen Hartz-IV-System ist für junge Menschen der Berufsabschluss wichtiger als die Frage, ob bereits die Eltern Arbeitslosengeld II bezogen haben. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Dabei wurde über mehr als sechs Jahre der Werdegang von fast 10.000 jungen Menschen im Übergang von der Schule ins Erwerbsleben untersucht.

          Nur bei einer Teilgruppe bestand demnach ein „beachtliches Risiko“ des dauerhaften Hartz-IV-Bezugs. „Hier handelt es sich nicht nur um junge Menschen, die bereits im Haushalt ihrer Eltern Arbeitslosengeld II bezogen haben“, sagten die Autorinnen. „Das Hauptrisiko liegt vielmehr darin, dass sie keinen oder nur einen niedrigen Schulabschluss erreichen.“

          Die Mehrheit war demnach in diesem Zeitraum nie auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Zwar habe ein Teil von ihnen dieses über mehrere Jahre in der Bedarfsgemeinschaft der Eltern bezogen. Viele hätten sich daraus aber durch einen erfolgreichen Übergang in Berufsausbildung und Erwerbstätigkeit gelöst. „Somit ist ein Arbeitslosengeld-II-Bezug über mehrere Jahre in der Phase des Übergangs von der Schule in das Erwerbsleben nicht unbedingt ein Hinweis auf eine gefährdete Erwerbsintegration“, sagten die Autorinnen Juliane Achatz und Brigitte Schels.

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