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Studie zu Internetverhalten : Jeder Siebte nutzt illegale Angebote im Netz

Auf Kinox.to können Nutzer kostenlos Filme streamen. Bild: dpa

Haben Sie schon einmal illegal einen Film gestreamt? Forscher haben nun untersucht, wie sich die Deutschen im Internet verhalten – und ziehen überraschende Schlüsse

          4 Min.

          Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon Prime und Musikdienste wie Spotify oder Apple Music haben in den vergangenen Jahren Millionen Nutzer rund um die Welt gewonnen. Auch klassische Verlage und Medienunternehmen bieten vermehrt Bezahlinhalte im Internet an, sodass der Eindruck entsteht, dass heute auch vermehrt für digitale Inhalte Geld bezahlt wird. Filesharing-Plattformen wie eDonkey oder Kazaa gehören der Vergangenheit an, selbst jahrelang höchst populäre illegale Plattformen wie Kino.to spielen nur noch eine untergeordnetere Rolle.

          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          So weit reicht zumindest die anekdotische Evidenz, die Internetnutzern heutzutage in persönlichen Gesprächen untereinander begegnet. Doch sie kann freilich täuschen, weshalb sich natürlich weiterhin die Frage stellt, in welchem Maße Internetnutzer Musik, Filme, Serien und Videospiele aus dem Netz herunterladen. Wie viele im Internet gestreamten Serien oder kleine Videos, die auch in Messenger-Diensten wie Whatsapp oder auf Plattformen wie Twitter weitergereicht werden, verletzen Urheberrechte? Und welche Faktoren würden Nutzer dazu veranlassen, illegalem Verhalten abzuschwören?

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