https://www.faz.net/-gqe-8x4ta

Streit über Lieferkonditionen : Bei Edeka gibt’s keine Mars-Riegel mehr

  • Aktualisiert am

Edeka macht Schlagzeilen mit einem Streit über Lieferkonditionen – und mit Klopapier. Bild: dpa

Edeka hat – jedenfalls vorübergehend – Produkte des Lebensmittelkonzerns Mars nicht mehr in den Regalen. Dazu zählen etwa Schokoriegel, Tierfutter und Reis. Allerdings könnte ein anderer Hype den möglichen PR-Schaden in Grenzen halten.

          1 Min.

          Kunden der Supermarktkette Edeka müssen einem Bericht zufolge derzeit auf einige Produkte und Marken des Lebensmittelkonzerns Mars verzichten: Der Hintergrund seien laufende Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und Edeka über Lieferkonditionen und Preise, berichtete die Zeitung „Tagesspiegel“ am Samstag unter Berufung auf Unternehmenskreise von Mars.

          Zu den Waren des Unternehmens gehören etwa die Schokoriegel Mars und Snickers, die Tierfuttermarken Whiskas und Frolic oder die Produkte von Uncle Ben's. Aufgrund der laufenden Verhandlungen bestellt Edeka dem Bericht zufolge in ganz Deutschland derzeit einzelne Produkte und Marken des Hauses Mars nicht. Der Lebensmittelkonzern spricht im Hinblick auf die Gespräche mit Edeka von „Herausforderungen“.

          Über Kundenschwund wird sich die Kette aufgrund eines ganz anderen Hypes aber vermutlich nicht beklagen müssen. Denn noch mehr Schlagzeilen als mit fehlenden Marsriegeln bekommt die Supermarktkette derzeit durch den Verkauf von Einhorn-Toilettenpapier mit angeblichem Zuckerduft. Weil Mitarbeiter eines Marktes in Euskirchen den Hygiene-Artikel auch noch mit dem Schild „Es war noch nie so leicht, einen süßen Arsch zu bekommen“ bewerben, läuft das Ganze nun mit einigem Erfolg durch die sozialen Medien.

          Weitere Themen

          NRA beantragt Gläubigerschutz Video-Seite öffnen

          Waffenlobby : NRA beantragt Gläubigerschutz

          Die einflussreiche Waffenlobbyorganisation National Rifle Association geht in den Konkurs. Damit will die NRA nach eigenen Angaben einem drohenden Auflösungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft an ihrem Sitz in New York entgehen

          Topmeldungen

          Anstehen für den Sauerstoff: Nach dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems in der Amazonas-Metropole Manaus hat Brasiliens Luftwaffe Sauerstoff geliefert.

          Corona-Krise in Brasilien : Wo Sauerstoff zur Luxusware wird

          In Brasiliens Amazonas-Metropole Manaus ereignen sich dramatische Szenen. Die Krankenhäuser sind überlastet, Särge werden abtransportiert, Patienten ausgeflogen – und der Preis für Sauerstoff schnellt hoch. Im Volk regt sich Unmut.
          Ganz schön neblig: Der Covid-19-Impfstoff muss in Spezialkühlschränken aufbewahrt werden bei mehr als eisigen Temperaturen.

          Corona-Impfung : Was man über mögliche Nebenwirkungen weiß

          In Deutschland wird gegen Covid-19 geimpft. Die Impfstoffe sind neu und vielen nicht geheuer, sie fürchten gar Langzeitfolgen. Dabei ist über unerwünschte Begleiterscheinungen der Spritze schon viel bekannt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.