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Strabag-Miteigentümer : „Es überrascht mich nicht, was da jetzt bekannt geworden ist“

Hans Peter Haselsteiner: „Ich glaube, die reden noch ganz anderes.“ Bild: Picture-Alliance

Der zurückgetretene österreichische Vizekanzler Strache droht im Ibiza-Video, dem Baukonzern Strabag künftig keine öffentlichen Aufträge mehr zu geben. Jetzt reagiert Miteigentümer Hans-Peter Haselsteiner im FAZ.NET-Interview.

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          Herr Haselsteiner, können öffentliche Aufträge in Österreich so vergeben werden, wie der zurückgetretenen Vizekanzler Strache behauptet?

          Michaela Seiser
          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          In unserem Unternehmen, der Strabag SE, ist das denkbar unwahrscheinlich, weil die Aufträge nach österreichischem Vergaberecht zu vergeben sind. Daran sind alle gebunden. Das würde eine Mitwisserschaft von vielen Personen bedeuten – rund zehn – in allen Hierarchiestufen. Es ist auszuschließen, dass diese Personen unkorrekt handeln würden. Wie sich Strache das vorstellt, ist unrealistisch. Es handelt sich um hunderte solcher Prozesse im Jahr. Bei der Westbahn...

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