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Stimmen zum EU-Gipfel : „Dammbruch zulasten deutscher Steuerzahler“

  • Aktualisiert am

Angela Merkel, Mario Monti, Frank Schäffler und Wolfgang Bosbach Bild: AFP, dapd, dpa,

Die auf dem EU-Gipfel beschlossenen Direkthilfen für Banken stoßen auf unterschiedliche Reaktionen. Einige Zitate im Überblick.

          „Eine sehr wichtige Abmachung für die Zukunft der EU und der Eurozone“
          Mario Monti, Ministerpräsident Italiens

          „Jeder Integrationsschritt geht einher mit zusätzlicher Solidarität“
          François Hollande, französischer Staatspräsident

          „Wir sind unserer Philosophie, keine Leistung ohne Gegenleistung, treu geblieben“
          Angela Merkel, Bundeskanzlerin

          „Ein erneuter Dammbruch zulasten deutscher Steuerzahler“
          Frank Schäffler: FDP-Finanzexperte

          „Eine gute Nachricht für die privaten Gläubiger, aber keine gute Nachricht für die Steuerzahler“
          Wolfgang Bosbach (CDU): Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses

          „Bisher haben wir deshalb nie rote Linien überschritten, weil immer
          dann, wenn die rote Linie erreicht war, sie weiter verschoben wurde“,
          Wolfgang Bosbach

          „Öffnung einer Schleuse ..., die wir zuhalten wollten“
          Markus Ferber, CSU Europaabgeordneter

          „Regierung muss 180 Grad Wende erklären“
          Carsten Schneider, SPD-Haushaltsexperte

          „Ich kann mit dem Ergebnis leben“
          Andrea Nahles, SPD-Generalsekretärin

          „Monti - Merkel 2:1, könnte man sagen“
          Jürgen Trittin, Fraktionschef der Grünen im Bundestag

          „Es gibt keine Lösung der Euro-Krise, ohne dass der Zinsdruck für Spanien und Italien gemildert wird“
          Jürgen Trittin

          „Ich mag diese Länder. Sie sind schön“
          Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite zu Spanien und Italien

          „Es war perfekt“
          Zyperns Präsident Demetris Christofias

          „Es geht hier nicht um erpressen, es geht nicht um Sieger, Besiegte, Gewinner, Verlierer, wir bemühen uns hier gemeinsam“
          Jean-Claude Juncker, Vorsitzender de Euro-Gruppe

          „Wir bekräftigen, dass es von ausschlaggebender Bedeutung ist, den Teufelskreis zwischen Banken und Staatsanleihen zu durchbrechen“: Gipfelerklärung der Euro-Länder vom Freitag

          „Der Markt ist ein bisschen überrascht, dass etwas Substanzielles bei dem Gipfel herausgekommen ist“
          Tim Waterer, Aktienhändler

          „Die neue Euro-Vereinbarung wird den Druck an den Märkten etwas entschärfen - aber nur für eine Weile, nicht langfristig. Das Hauptproblem ist: Der ESM verfügt über ungenügend Mittel, um die Märkte stabil zu halten“
          Paul de Grauwe, Wirtschaftsprofessor an der Universität Leuven

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