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Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling: „Es wurden Behauptungen aufgestellt, die schlicht falsch sind“ Bild: Deutsche Bundesbank, honorarfrei

Euro-Zahlungssystem : Bundesbank wirft Target-Kritikern Populismus vor

„Es wurden Behauptungen aufgestellt, die schlicht falsch sind“, sagt Notenbank-Vorstand Wuermeling – und beklagt Fake News. Klar ist, an wen sich das richtet.

          3 Min.

          Seit Jahren streiten Fachleute erbittert über die möglichen finanziellen Gefahren, die für Deutschland mit dem Euro-Zahlungssystem Target 2 einhergehen könnten. Während einige deutsche Ökonomen vor Risiken in Höhe von Hunderten Milliarden Euro warnen, halten andere solche Mahnungen für völlig überzogen.

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Target 2 ist das System zur Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen im Euroraum. Viele Jahre lang waren die in diesem System entstehenden Salden etwa ausgeglichen; nach der Finanzkrise und den Anleihekäufen der Notenbanken hat sich das radikal geändert. Krisenländer fielen ins Minus, die Bundesbank bezifferte ihren Target-2-Saldo dagegen Ende April auf knapp 920 Milliarden Euro. An diesen enormen Unterschieden entzündet sich die Diskussion.

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