https://www.faz.net/-gqe-a3h4b

Start in die neue Saison : Heilsamer Schock für die Bundesliga

DFL-Chef Christian Seifert spricht, die Bayern-Spieler lauschen. Bild: dpa

Den Fußball-Klubs brechen die Einnahmen weg. Dafür steigen die Spielergehälter nicht. Dass die Zuschauer nun in die Stadien zurückkehren, dürfte sich für die Klubs dagegen kaum rechnen.

          4 Min.

          Wenn am heutigen Freitag der Rekordmeister FCBayern München die neue Bundesligasaison mit dem Heimspiel gegen Schalke04 eröffnet, haben viele Fußballfans die Hoffnung auf einen spannenden Titelkampf längst aufgegeben. Acht Meisterschaften in Serie haben die dominanten Bayern errungen, kaum einmal waren sie dabei ernsthaft gefährdet. Auch Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fussball-Liga (DFL), will da nichts beschönigen. „In der Bundesliga ist jeder Wettbewerb intakt, außer der um die Meisterschaft“, sagte Seifert jetzt vor dem Club Wirtschaftspresse München.

          Der 51 Jahre alte Seifert ist als Chef der DFL, die den Spielbetrieb der Profiligen organisiert, auch für deren Vermarktung zuständig. Ein langweiliges Rennen um die Meisterschaft kann nicht im Interesse von Zuschauern, Sponsoren und Fernsehschaffenden sein. Aber Seifert hält dieser Vermutung die hohen Einschaltquoten bei den Bezahlsendern Sky und Dazn entgegen und auch die wachsenden Einnahmen der meisten Klubs: „Die Vermarktung der Liga hat nicht unter der Dominanz von Bayern München gelitten. Medienerlöse, Sponsoring und Vermarktung legten zu in den letzten acht Jahren, in denen die Bayern immer Meister wurden.“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Corona-Absperrungen und Wegweiser im Tübinger Luise-Wetzel-Stift.

          Ärzte gegen Wissenschaftler : Was ist die richtige Waffe gegen das Virus?

          Ärzteverbände stellen sich gegen die Forderung der Wissenschaft nach harten Maßnahmen. Die Infektionszahlen dürften nicht um jeden Preis gesenkt werden. Hinter den gegensätzlichen Positionen stehen auch wirtschaftliche Interessen.