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Warren Buffet wird 90 : Ein Milliardär ohne Imageprobleme

Warren Buffett steht im Jahr 2016 vor der amerikanischen Flagge. Bild: dpa

Kein Anleger hat sich einen derartigen Ruf erarbeitet wie das „Orakel aus Omaha“ – obwohl er seine einfachen Weisheiten mit der Öffentlichkeit teilt. Doch auch in seiner langen Karriere gab es einige Rückschläge zu verkraften.

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          Warren Buffetts Leistung, im Laufe eines langen Lebens ein Vermögen anzuhäufen, dessen Höhe sogar Onkel Dagoberts legendären Geldspeicher in Entenhausen übertreffen könnte, ist hoch beeindruckend. Fast ebenso beeindruckend ist Buffetts Leistung, in den Augen einer wirtschaftlichem Erfolg gegenüber zunehmend kritisch eingestellten Öffentlichkeit mit einem vor allem durch Börsengeschäfte zusammengetragenen Reichtum nicht wie ein herzloser Kapitalist zu erscheinen, sondern nach wie vor als eine Art netter Onkel, der seine Anhänger an seinen guten Ratschlägen und über das börsennotierte Unternehmen Berkshire Hathaway an den Erfolgen seiner Anlagestrategie teilhaben lässt.

          Gerald Braunberger
          Herausgeber.

          Buffetts beneidenswert gutes Image hängt viel mit seinem bescheidenen Auftritt und einer unkomplizierten Sprache zusammen. Er lebt immer noch in der amerikanischen Provinzmetropole Omaha, obgleich er auch in New York, Malibu oder Monaco residieren könnte. In Omaha bewohnt er seit mehr als sechzig Jahren ein hübsches, aber nicht überdimensioniertes Haus, obgleich er sich mit einem geschätzten Vermögen von rund 80 Milliarden Dollar den größten Palast der Welt leisten könnte.

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