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Stahl : ThyssenKrupp korrigiert Ertragsziel - nach unten

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Stahlglanz - bei ThyssenKrupp wirkt alles eher matt Bild: dpa

Der Stahl- und Industriegüterkonzern ThyssenKrupp muss sein Ertragsziel revidieren. Das Ergebnis vom Vorjahr wird nicht erreicht werden können.

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          Der Stahl- und Industriegüterkonzern ThyssenKrupp hat angesichts der konjunkturellen Lage sein Ertragsziel für das am 1. Oktober begonnene Geschäftsjahr 2001/2002 nach unten korrigiert.

          Das Vorjahresergebnis von 500 Millionen Euro vor Steuern (ohne Sondereinflüsse) sei nicht zu erreichen, hieß es. Im November hatte ThyssenKrupp bereits vorgewarnt und erklärt, dass das Ergebnis „kaum“ zu erreichen sei.

          Finesse der Wortwahl

          Auch der zunächst angepeilte Umsatz von 38 Milliarden Euro sei nach derzeitigem Stand „eher anspruchsvoll“. Im abgelaufenen Jahr 2000/2001 hatte sich der Umsatz um zwei Prozent auf 37,9 Milliarden Euro erhöht. „Das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres dürfte besonders schwierig werden.“ Das gelte vor allem für die Segmente Stahl und Autoteile.

          Ausblick nicht wirklich optimistisch

          Ein Konzernverlust im ersten Quartal könne nicht ausgeschlossen werden. Die Entwicklung des dritten und vierten Quartals werde entscheidend von Ausmaß und Ablauf der erwarteten konjunkturellen Erholung in den USA und in Europa abhängen.

          Der Konzern geht nach eigenen Angaben davon aus, für das laufende Geschäftsjahr „eine dem Ergebnis angemessene Dividende“ ausschütten zu können. Für das vergangene Jahr ist eine Dividende von 60 Cent je Aktie geplant (1999/2000: 75 Cent). Die Ergebnisse des ersten Quartals will ThyssenKrupp am 26. Februar bekannt geben.

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