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Kein Geld für Investitionen : Brauchen wir einen Schuldenschnitt für deutsche Städte?

Schlaglöcher in den Straßen sind vielerorts ein Ärgernis – Städte wie hier Essen haben oft kein Geld, sie zu beheben. Bild: dapd

Schlaglöcher, marode Schulen, veraltete Verwaltung: Deutschlands Kommunen haben kaum Geld für Investitionen. Der Vizepräsident des Städtetags bringt in der F.A.Z. einen radikalen Schritt ins Gespräch.

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          Der Vizepräsident des Deutschen Städtetages, Ulrich Maly (SPD), hat einen Schuldenschnitt für hoch verschuldete Kommunen ins Gespräch gebracht. „Wir brauchen in einer Art föderalem Kraftakt ein Stück weit einen Altschuldenschnitt, so ähnlich wie man es damals in der ehemaligen DDR gemacht hat“, sagte der Oberbürgermeister von Nürnberg der F.A.Z. „Im Moment glaube ich aber nicht, dass es dafür eine Mehrheit gibt“, schränkte er ein.

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Maly verwies darauf, dass verschuldete Kommunen in ihren Investitionsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind. „Mir tun die Kollegen echt leid. Eine Stadt wie Essen mit mehr als zwei Milliarden Euro an Kassenkrediten kann nie mehr mit uns in Nürnberg konkurrieren, obwohl wir etwa gleich groß sind.“

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