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Förderbank KfW : Woher der Staat seine Rettungsmilliarden nimmt

Licht in der Dunkelheit: Zentrale der KfW in Frankfurt Bild: dpa

Für die Verstaatlichung des Gasimporteurs Uniper muss die staatliche Förderbank KfW wieder einmal Milliarden aufbringen. Woher kommt das Geld – und was kann das Institut noch alles auffangen?

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          Es sind gewaltige Summen, mit denen der Staat derzeit versucht, die Wirtschaft vor den Folgen der Energiekrise zu bewahren. Allein die ge­rade beschlossene Rettung des Energiekonzerns Uniper könnte 30 Milliarden Euro verschlingen – vorerst. Wie viel Geld der aufgefangene Gasimporteur und an­dere Energieunternehmen in den nächsten Monaten und vielleicht Jahren noch benötigen werden, kann derzeit niemand absehen.

          Tim Kanning
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wie gut, dass es die KfW gibt, die sich am Kapitalmarkt genauso günstig refinanzieren kann wie der Bund, sich aber nicht um Schuldenbremse und Haushaltsdisziplin kümmern muss. Auch im Fall Uniper stellt die Förderbank, die zu 80 Prozent dem Bund und zu 20 Prozent den Ländern gehört, wieder das Geld für die Rettung zur Verfügung. Nachdem sie den Konzern schon mindestens 13 Milliarden Euro in Form von Krediten zur Verfügung gestellt hat, wird sie nun für acht Milliarden Euro die Kapitalerhöhung finanzieren, für 440 Millionen Euro die restlichen Aktien des finnischen Mehrheitseigentümers Fortum aufkaufen und diesem Konzern zudem seine bisherigen Rettungsmilliarden zu­rückzahlen. Bis all das unter Dach und Fach ist, soll die KfW zudem Uniper liquide halten.

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