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Nach Olympia-Sieg : Hersteller will Hambüchen Gold-Reck schenken

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Bald steht das Reck wohl in Wetzlar. Bild: Reuters

Eigentlich wollte Fabian Hambüchen nach seinem Olympia-Sieg am Reck das Sportgerät kaufen. Das scheint jetzt nicht mehr nötig zu sein.

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          Der Hersteller des Olympia-Recks von Rio will Goldmedaillengewinner Fabian Hambüchen das Sportgerät schenken. „Es muss noch von der Geschäftsführung abgesegnet werden, aber da finden wir sicher einen Weg. Fabian muss das Reck nicht kaufen, wir unterstützen ihn seit Jahren und ich finde es toll, was er hier in Rio geleistet hat“, sagte Jürgen Garziella, Manager von Spieth Gymnastics, der Münchner Tageszeitung „tz“.

          Hambüchen hatte nach seinem Olympiasieg angekündigt, das Reck kaufen zu wollen. Das Königsgerät soll künftig in der Trainingshalle in Wetzlar stehen und dem Nachwuchs als Motivation dienen. „Auf den Pfosten sind die Olympischen Ringe, und ich werde mein Autogramm drauf setzen, dann ist das ein Unikat“, sagte Hambüchen.

          „Ein strahlendes Vorbild einer ganzen Turnergeneration“

          In Wetzlar ist der 28-Jährige aufgewachsen, die Kunstturnvereinigung Obere Lahn ist sein Verein. Seine Heimatstadt will den Olympiasieger nach seiner Rückkehr aus Rio mit einem eigenen Empfang ehren, das bestätigte der Pressesprecher der Stadt Wetzlar der dpa am Mittwoch.

          Auch aus der hessischen Staatskanzlei kamen schon die ersten Glückwünsche. „Mit seinem Medaillengewinn in Rio hat sich Fabian Hambüchen in den olympischen Geschichtsbüchern verewigt. Er ist ein strahlendes Vorbild einer ganzen Turnergeneration und das weit über unsere Grenzen hinaus“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.

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