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Spielerstadt Atlantic City : Trump sind seine alten Kasinos peinlich

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Etwas angestaubt: Das Trump Plaza Hotel Casino in Atlantic City Bild: AP

Der amerikanische Milliardär Donald Trump will seinen Namen nicht an gammeligen Kasinos hängen sehen. Daher geht er nun gegen zwei in der Spielerstadt Atlantic City vor. Sie sind ihm offenbar peinlich.

          Der amerikanische Unternehmer Donald Trump hat zwei Kasinos in Atlantic City, die er nicht länger betreibt, verklagt. Die Stadt galt lange als das Spielerparadies an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Trump will erreichen, dass die Besitzer entweder die „furchtbaren” Bedingungen in den Kasinos verbessern oder aber seinen Namen entfernen.

          Die beiden Kasinos - Trump Plaza Hotel & Casino und Trump Taj Mahal - erfüllen mit Blick auf Speisen und Getränke, Sauberkeit und Hotel-Dienstleistungen nicht die Branchen- Standards, heißt es in der Klage, die an einem Bundesstaatsgerichts in Atlantic City, New Jersey, eingereicht wurde.

          Donald Trump

          Trump bemüht sich um eine gerichtliche Anordnung, die die Firma Trump Entertainment Resorts, die er einst kontrollierte, dazu zwingt, die Probleme zu beseitigen oder aber seinen Namen über Bord zu werfen.

          Seit der Bundesstaat New Jersey 1976 in Atlantic City das Kasino-Glücksspiel erlaubte, war die Branche hier 28 Jahre lang gewachsen - bis zur aktuellen Finanzkrise. Zuletzt wurden in der Stadt mehrere Kasinos geschlossen.

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