https://www.faz.net/-gqe-100lp

Sparsam und hässlich : Der Dacia-Fahrer

  • Aktualisiert am

Bild: Illustration: Christoph Blumrich

Die rumänische Billigmarke mag vieles können, Pluspunkte im Sozialprestige verschafft sie sicher nicht. Wer in den Wagen steigt, muss damit leben, von der Umwelt als mäßig gebildeter, tendenziell hässlicher Arbeiter angesehen zu werden.

          1 Min.

          Wer sich ein Auto kauft, bezahlt nie nur das Blech, sondern immer auch für die Marke; mal mehr, mal weniger – im Falle von Dacia eher gar nichts. Die rumänische Billigmarke aus dem Hause Renault mag vieles können, Pluspunkte im Sozialprestige verschafft sie sicher nicht. Auf die Frage nach der Attraktivität der Marke landet Dacia in unserer Umfrage auf dem letzten Platz, hinter den Massenherstellern Opel und Ford.

          Wer in den Wagen steigt, muss damit leben, von der Umwelt als mäßig gebildeter, tendenziell hässlicher Arbeiter mit geringem Einkommen angesehen zu werden, bescheiden und schüchtern, eher unsportlich, außerdem spießiger als jeder Audi- und BMW-Kunde. Sucht ein blendend aussehender, vor Intellekt sprühender Topverdiener folglich ein Auto zur Tarnung – er muss zum Dacia greifen.

          Weitere Themen

          So funktioniert die Maskenhalterung Video-Seite öffnen

          Kreativer Friseur : So funktioniert die Maskenhalterung

          Unverhofft wurde Enzo Olizzo zum Erfinder. Der Inhaber eines Friseursalons und seine Kunden störten gleichermaßen die Gesichtsmasken – also dachte er sich eine Halterung aus, die bequemer ist und keine Druckstellen macht.

          Willkommen im Vereinshaus

          Clubhouse-App : Willkommen im Vereinshaus

          Die Berliner Blase hat ein neues Spielzeug: Die Plauder-App Clubhouse verspricht Zerstreuung in schwierigen Zeiten. Ist der Hype von Dauer?

          Topmeldungen

          „Make America great again“ war in erster Linie eine Kampfansage an andere Nationen.

          Amerikanische Außenpolitik : Trumps Vakuum

          Der 45. Präsident hinterlässt in den Vereinigten Staaten einen Trümmerhaufen. Die Weltpolitik war widerstandsfähiger.
          Guatemaltekische Soldaten versuchten am 17. Januar, Migranten in Chiquimula aufzuhalten.

          Migranten aus Honduras : Bidens erste Welle

          Tausende Migranten sind von Honduras Richtung Vereinigte Staaten aufgebrochen. Es ist ein erster Test für die Beziehung zwischen Mexiko und der neuen Regierung in Washington.
          Als erste Person in Norwegen erhielt Svein Andersen am 27. Dezember in Oslo den Biontech-Impfstoff.

          Corona-Impfstoff : China und die Mär von den Biontech-Toten

          China verbreitet, westliche Medien verschwiegen die Gefahren des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech. Damit soll die Kritik an der Intransparenz der eigenen Impfstoffhersteller unglaubwürdig gemacht werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.