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Nachfolger in der Chefetage : Spanien will De Guindos als EZB-Vize

  • Aktualisiert am

Luis de Guindos in Madrid im Juli 2017 Bild: EPA

Sollte Spaniens Wirtschaftsminister die EZB-Stelle bekommen, könnte dies auch Folgen für den deutschen Bundesbank-Chef haben.

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          Spanien hat Wirtschaftsminister Luis de Guindos für den Posten des Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgeschlagen. Ein entsprechendes Papier mit der Kandidatur des 58-Jährigen sei Eurogruppen-Chef Mário Centeno überreicht worden, teilte das Ministerium an diesem Mittwoch in Madrid mit.

          Die Position des Stellvertreters von EZB-Chef Mario Draghi muss neu besetzt werden, weil die Amtszeit des bisherigen Vizepräsidenten Vítor Constâncio – eines Portugiesen – Ende Mai nach acht Jahren zu Ende geht. Auch Irland hatte schon einen Kandidaten für die Nachfolge benannt: Notenbank-Chef Philip Lane.

          Der in Madrid geborene De Guindos, ein studierter Wirtschaftswissenschaftler, gehört der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy an. Seit 2011 ist er Wirtschaftsminister des Landes. 2015 hatte sich De Guindos schon um den Vorsitz der Eurogruppe beworben, war damals aber Jeroen Dijsselbloem unterlegen. Sollte der Südeuropäer die EZB-Stelle bekommen, würde dies Beobachtern zufolge die Chancen von Bundesbank-Chef Jens Weidmann erhöhen, Nachfolger Draghis zu werden.

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