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Personalmangel : Spahn will mehr Pflegekräfte aus dem Ausland

  • Aktualisiert am

Gesundheitsminister Jens Spahn Bild: AFP

Der Gesundheitsminister will den Personalmangel im System auch mit mehr ausländischen Fachkräften lösen. Die Abschlüsse von Pflegern und Ärzten müssten deutlich schneller anerkannt werden.

          Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will den Mangel an Pflegekräften durch mehr Personal aus dem Ausland bekämpfen. „Pflegekräfte aus unseren Nachbarländern einzuladen, ist die nächstliegende Option“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“. „Bei der Anerkennung von Abschlüssen für Pflegekräfte und Ärzte müssen wir allerdings noch schneller werden.“

          Manchmal seien Ärzte und Pflegekräfte monate- und teils jahrelang in Deutschland, sie könnten aber nicht in ihrem Beruf arbeiten, weil das Verfahren zur Anerkennung ihrer Abschlüsse sich hinziehe.

          Die ausländische Qualifikation müsse mit der deutschen gleichwertig sein, sagte Spahn. Dies müsse gründlich, aber auch rascher geprüft werden. Er verwies auf ein geplantes Gesetz für 8000 zusätzliche Pflegekräfte. „Die größte Herausforderung wird es werden, diese Arbeitskräfte dann auch tatsächlich zu finden.“

          Derzeit gebe es 17.000 offene Stellen im Pflegebereich. Deshalb solle auch dafür geworben werden, dass ausgebildete Pflegekräfte, die aus dem Beruf ausgeschieden seien, zurückkämen. Zudem müsse der Beruf attraktiver werden zum Beispiel durch flächendeckende Tarifbezahlung, und es müsse mehr ausgebildet werden.

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