https://www.faz.net/-gqe-70q6g

Soziales Netzwerk kauft Face.com : Facebook übernimmt Gesichtserkennungs-Firma

  • Aktualisiert am

Facebook treibt die Erkennung von Gesichtern auf Fotos voran. Das weltgrößte soziale Netzwerk hat dazu die israelische Firma Face.com übernommen, die eine Technologie zum Identifizieren von Personen auf Bildern entwickelt hat.

          Facebook investiert in neue Technologie für die Entschlüsselung der biometrischen Daten seiner Nutzer. Das
          weltgrößte soziale Netzwerk bestätigte am Montag den Kauf der israelischen Firma Face.com. Die Firma verfügt eigenen Angaben zufolge über die genaueste Gesichtserkennungssoftware der Welt. Face.com bestätigte den Kauf, über den bereits seit längerem spekuliert worden war, am Montag. Ein Preis wurde nicht genannt. Laut Medienberichten hat Facebook 80 bis 100 Millionen Dollar (63 bis 79 Millionen Euro) für Face.com bezahlt.

          Die rund 900 Millionen Facebook-Nutzer laden täglich im Schnitt mehr als 300 Millionen Fotos hoch, um sie mit ihren Freunden zu teilen. Die automatische Erkennung von Gesichtern ist allerdings umstritten. Deutsche Datenschützer fordern, dass Facebook zuvor die ausdrückliche Einwilligung der Nutzer einholt.

          Die Gesichtserkennung ist für Facebook wichtig, weil die Funktion das soziale Netzwerk attraktiver machen und damit die Umsätze in die Höhe treiben könnte. Facebook braucht geschäftliche Erfolge: Beim Börsengang waren Zweifel daran laut geworden, dass das von Mark Zuckerberg gegründete Unternehmen sein enormes Wachstumstempo halten kann. Die Aktie notiert weiterhin unter dem Ausgabepreis.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Unter Druck: AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel am Donnerstag im Bundestag

          Spendenaffäre : Eine Blamage für die AfD

          Die Spendenaffäre ist für die AfD eine inhaltliche Bankrotterklärung. Sie belegt die tief in der Partei verankerte Verantwortungslosigkeit, die innerhalb der AfD gerne als Freiheit verkauft wird. Ein Kommentar.

          Europa League : Nun wartet Inter Mailand auf die Eintracht

          Ob Mailand oder Madrid: Hauptsache Achtelfinale. Die Frankfurter Eintracht muss als letzte verbliebene deutsche Mannschaft in der Europa League gegen Inter Mailand um den Einzug ins Viertelfinale spielen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.