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Sozialenzyklika des Papstes : Armut für alle?

Neues Grundsatzpapier: Nach gut fünf Jahren verfasst der Papst wieder eine neue Enzyklika. Bild: dpa

Der Papst verdammt den Kapitalismus und will von Sozialer Marktwirtschaft nichts wissen. Viele Ökonomen sind empört. Und selbst einer der Wirtschaftsberater des Kirchenoberhauptes wünscht sich eine Rückbesinnung.

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          Die Corona-Pandemie tötet. In weniger als einem Jahr hat sie mehr als eine Million Menschen das Leben gekostet. Vor allem die Ärmeren sterben. Man sieht es in den Vereinigten Staaten, in Brasilien und in Mexiko. Doch nun keimt trotz steigender Infektionszahlen Hoffnung. Kapitalstarke Unternehmen rund um den Globus machen große Fortschritte im Rennen um den ersten Impfstoff.

          Johannes Pennekamp
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          In Deutschland kommt das börsennotierte Unternehmen Biontech aus Mainz der Zulassung immer näher, in China können Massenimpfungen für die Bevölkerung womöglich schon im November beginnen. Günstig produzieren kann man viele der lebensrettenden Mittel in Indien, dort hat der größte Impfstoffhersteller der Welt seinen Sitz. Ihr profitgetriebenes Handeln auf einem globalen Markt verspricht den Konzernen Ruhm, Dankbarkeit und viele Milliarden Dollar Umsatz. Sie könnten damit die Menschen von ihrer drängendsten Geißel befreien.

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