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Bald 51 Prozent des Bruttolohns für Sozialabgaben?

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Gesundheitsminister Lauterbach sagte kürzlich, demnächst seien erstmals gleichzeitig zwei Generationen pflegebedürftig. Das treibt die Kosten.
Erste Prognosen erwarten schon einen Anstieg auf 50 Prozent des Bruttolohns bis 2040. Es könnte noch schneller noch schlimmer kommen, erwartet der Verband der Privaten Krankenversicherung.

Eine teure Rentenreform und aus dem Ruder laufende Kosten in der Pflegeversicherung lassen der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) einen sprunghaften Anstieg des Gesamtbeitragssatzes zur Sozialversicherung in den kommenden zehn Jahren prognostizieren: Schon für das Jahr 2035 sei mit einer Belastung von 51 Prozent des Bruttolohns zu rechnen, heißt es in einer neuen Berechnung des PKV-Verbands, die der F.A.Z. vorliegt. Derzeit summieren sich die Beitragssätze aller Sozialversicherungszweige auf 40,9 Prozent. Das ist schon jetzt mehr als die bis vor einigen Jahren gültige politische „Sozialgarantie“ von 40 Prozent.

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