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Sony-Deutschlandchef : Ohne Geld von Google keine Videos auf Youtube

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Der Jurist Philip Ginthör ist der Chef von Sony Music in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Stars sind Shakira, Andrea Berg und Tim Bendzko. Bild: Roeder, Jan

Die deutsche Musikindustrie verschärft den Ton im Streit mit Google. Jedes Geschäftsmodell, das Urheberrechte in Frage stelle, sei ein „No-Go“, sagte Sony-Deutschlandchef Ginthör der Sonntagszeitung.

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          Die Musikvideos ihrer Künstler  blieben auf Youtube so lange gesperrt, wie der Mutterkonzern Google sich weigere, dafür zu bezahlen. Dies sagte Philip Ginthör, Chef von Sony Music Deutschland, der  Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „Alles, was in Frage stellt, dass Musiker von ihrer Kunst leben können, ist indiskutabel“, betonte der Musikmanager. Die Branche verlange  einen fairen Anteil an den Werbeeinahmen von Google: „Bei aller Liebe zur Innovation – der Künstler als kreativer Urheber hat ein Recht darauf“, sagte Ginthör: „Wenn die Gema als Verwalter der Urheberrechte endlich einen Deal mit Google erreicht, dann wird Youtube eine für alle willkommene Plattform sein. Jedes Geschäftsmodell, das prinzipiell das Urheberrecht in Frage stellt, ist ein No-Go: Nicht mit uns!“

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